Die FAZ vermengt Freizeitkonsum und medizinische Anwendung, bezieht sich aber auf unsere Forderungen.

Der Deutsche Hanfverband hat vor kurzem, als sich das Gesetz „Cannabis als Medizin“ zum zweiten Mal jährte, darüber geklagt, dass die Bevölkerung trotz einer inzwischen Verzehnfachung der Zahl von mit Cannabisprodukten versorgten Patienten noch immer am Cannabismangel leidet. Die Ärzte seien viel zu zurückhaltend, die Kassen zu widerspenstig, was die Kostenerstattung angeht, die Apothekenpreise zu hoch und die Lieferengpässe ein Ärger, weil Deutschland den kommerziellen Hanfanbau verschleppt.

Fünfzig- bis sechzigtausend Cannabiskunden, die aus Krankenkassenbeiträgen finanziert werden, sind dem Verband lange nicht genug, achthunderttausend sollten es schon werden. 



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