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Berlin – Die Bundesregierung will Jugendliche und junge Erwachsene vom Cannabis­konsum möglichst fernhalten. Die Drogen- und Suchtpolitik ziele darauf ab, den Ein­stieg hinauszuzögern, junge Konsumenten über die Risiken aufzuklären, den Konsum zu verringern und frühzeitig eine Beratung oder Behandlung zu vermitteln, schreibt die Bundesregierung in ihrer heute veröffentlichten Antwort auf eine Kleine Anfrage der FDP-Fraktion.

Laut einer Studie von 2016 wird der Prozentsatz an jungen Leuten zwischen zwölf und 17 Jahren, die Cannabis konsumieren, auf 6,9 Prozent geschätzt. Als Konsumenten eingestuft werden dabei jene Jugendlichen, die innerhalb eines Jahres mindestens einmal Cannabis genommen haben.

Hochgerechnet für das Jahr 2016 habe die Zahl der Cannabiskonsumenten im Alter von zwölf bis 17 Jahren bei rund 324.000 gelegen. © kna/aerzteblatt.de



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